Gedenkveranstaltung Völkerschlacht 1813

Auch in diesem Jahr fand die Gedenkveranstaltung zur Völkerschlacht ,1813 zu Leipzig, statt. Durch Covid-19 mit sehr erschwerten Bedingungen. Weshalb in diesem Jahr keine auch keine Schlachtdarstellung stattgefunden hat. Der Verein „Verband Jahrfeier Völkerschlacht 1813“ hat keine Arbeit und Mühen gescheut und für beide Torhäuser (Markkleeberg und Dölitz) , jeweils ein Hygienekonzept zu erstellen. Auch in diesem Jahr unterstützten insgesamt 9 Mitglieder der RK Leipzig-Leutzsch, den VJV1813, bei der Aufnahme der darstellenden Truppen, in den Biwakplätzen. Dieses Jahr in 2 Schichten. Von 12:00 -18:00 und 17:00-24:00 Uhr. Nochmals vielen Dank an die Betreffenden. Die knapp 250 Teilnehmer wurden mit Erkennungsarmbändern , kleinen Zinnfiguren und Mundschutztüchern durch die Kameraden ausgestattet. Desweiteren war es ein kleine Herausforderung von allen Anwesenden auf dem Gelände die Kontaktdaten zu erfassen. Als weitere Pflicht, in den Hygienekonzepten, erhielten Besucher einen kleinen Plastik-Chip, den Sie beim Verlassen des Geländes wieder abgeben mussten. Das war notwendig um immer zu wissen wie viele Menschen sich gerade auf dem Gelände befinden. Es war für Alle ein sehr langer Tag, bis in die Nacht.

Die Lützower Jäger (Verein darstellende Truppe), haben uns als Reservistenkameradschaft mit besten Essen und heißen Getränken versorgt. Danke Herr Schirrmeister. Es gab Nudelsuppe, Schnitzel, Kesselgulasch und Kaffee, alles auf offenen Feuer zubereitet. Und es wird gemunkelt, das nach Feierabend die jeweiligen Teilnehmer, auch noch das ein oder andere Getränk mit den Lützowern und anderen Vereinen zu sich genommen wurde. Natürlich alles mit dem geforderten Abstand.

Am Freitag Abend fand am Schloß im Torhaus Markkleeberg, die eigentliche Gedenkveranstaltung statt. Diese wurde musikalisch untermalt durch ein komplettes Sinfonieorchester aus Halle. Es gab recht vieler Redner, wie zum Beispiel der General Wagner (Kommandeur Ausbildungskommando der General-Olbrich-Kasere in Leipzig), der Gefängnispfarrer von Probstheida, der Leiter der Sanitätsschule und einige andere mehr. Auch da waren tatsächlich sehr viele Teilnehmer dabei und konnten zum Abschluss der Veranstaltung ein gewaltiges Feuerwerk zu Händels Feuerwerksmusik, der Firma Metal, Arc and Fire aus Leipzig, bestaunen. Im Anschluss an diese Veranstaltung fand noch ein Empfang vom VJV 1813 in den Räumlichkeiten des Torhauses Markkleeberg statt, mit den Rednern und den Verantwortlichen aller organisierenden Vereinen.

Nun in dem Sinne, hoffen wir alle, das im Jahre 2021 die Veranstaltung wieder im normalen Maße stattfinden kann. Mit Schlachtdarstellung und ohne die Abstände untereinander. Bleibt alle Gesund.

SU d.R. René Nickel

Wie sicher ist Leipzig?

Von Hptm d.Res. Silko Ronczka

Mehr als 50 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung der RK Leipzig-Leutzsch zu ihrer zweiten sicherheitspolitischen Veranstaltung des Jahres 2020 in die Aula der General-Olbricht-Kaserne. Der RK war es ein besonderes Anliegen, nach längerer Corona-bedingter Pause nunmehr endlich wieder eine hochwertige Veranstaltung – unter Beachtung der erforderlichen Hygieneauflagen – durchführen zu können.

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Dran, Drauf, Drüber

Reservisten übten erneut mit dem PzGrenBtl 909 in Ohrdruf und setzten somit die geplanten Ausbildungsvorhaben um. Der buchstäbliche Schwerpunkt diesmal: Der SPZ Marder!

Die Kameraden des Btl und geladene Reservisten konnten ihre Kenntnisse auffrischen oder die nötigen Grundlagen für eine spätere ATN schaffen. Ziel soll es weiterhin sein, die Teilnehmer zu PzGren-Soldaten und Richtschützen auszubilden. Besonders unter den Vorgaben eines Hygienekonzepztes gar nicht so einfach.

Nachdem noch am ersten Übungsabend die theoretische Ausbildung begonnen hatte, folgte am nächsten Morgen bereits der praktische Teil. Für das richtige Auf- und Absitzen stand ein SPz Marder 1A3 bereit. Dort ließen die Kameraden viel Schweiß und erhielten im Gegenzug, neben den wichtigen Erkenntnissen, den ein oder anderen blauen Fleck. Doch eine alte Panzergrenadierweißheit besagt: Mit jedem Auf- und Absitzen wird der Marder geräumiger!

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